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Atemübungen gegen Angst und Stress Teil 6 - durch den ganzen Körper entspannen

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Diese Woche eine Atemübung, bei der das Entspannen beim Ausatmen zusammen mit einem bewussten Fokus im Körper genutzt wird. Jedes Ausatmen entspannt. In diesem Bewusstsein schließt du deine Augen und mit jedem Ausatmen lässt du einen Teil deines Körpers los. Beginnend mit der Stirn, dann die Augenbrauen, die Augenhöhlen, den Raum zwischen den Ohren, den Kiefer, die Zunge und so weiter. So gehst du in deinem Atemrhythmus von oben bis unten durch deinen Körper. Mit jedem Ausatmen wird ein Teil bewusst entspannt.



Je feiner du dabei durch meine Körperteile gehst, umso tiefer ist die Wirkung. "Ich entspanne meinen Kopf" hat demnach eine wesentlich geringere Wirkung als die oben beschriebene Aufteilung in verschiedenste Teile des Gesichts.


Bei jedem der Körperteile achte ich beim Ausatmen bewusst darauf, genau diese Stelle meines Körpers zu entspannen und gehe weiter zum Nächsten. Wenn es gerade besonders gut tut, bei einem Körperteil zu verweilen, kann ich dort auch gerne 2 oder 3 Atemzüge lang loslassen und entspannen. Es ist verblüffend, wie viel extra Entspannung ich in einem schon entspannten Zustand erreichen kann, wenn ich so, Stück für Stück von meinem Scheitel bis zu meinen Füßen durch den Körper gehe.


Gleichzeitig lerne ich dabei auch meine ganz individuellen Anspannungsmuster kennen, bekomme ein Stück Körperbewusstsein und kann eventuell auch in alltäglichen Stresssituationen die Muskeln loslassen, die bei mir schnell, reaktiv und anhaltend in Anspannung gehen.



Übung:


Auch die heute vorgestellte Übung kann ich an vielen Orten und bei vielen Gelegenheiten anwenden und jeder kann für sich herausfinden, wozu sie sich gut eignet.


Ich kann diese Atemübung auf jeden Fall empfehlen, wenn es darum geht, vor dem Einschlafen gut zu sich zu kommen und sich aus dem Kopf und dem Grübeln zu holen.

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