"Was ich alles habe, und was ich alles nicht habe" von Julia Engelmann


Julia Engelmann schaut in der ihr ganz eigenen Weise auf das Leben und verpackt es in Worte, die berühren.

Dabei schaut sie immer auf einen Teil von sich, der nicht perfekt ist, nicht zugehörig, der sich nicht traut zu leben. Damit hält sie uns einen Spiegel vor. Wir merken, daß wir alle diese Teile auch haben - daß es normal und gut ist diese nicht perfekten Teile zu haben - daß wir ohne sie nicht menschlich und nicht liebenswert wären.

Nachdem Julia Engelmann darauf geschaut hat, was sie alles nicht hat, schaut sie darauf was sie alles hat - und nicht will.

In Teil drei zählt sie alles auf was sie hat, und was zu ihr gehört.

Wir sind immer alle. Die, die sich auskennen und die, die sich nicht auskennen. Die, die souverän durchs Leben gehen und die, die völlig verunsichert sind. Es ist okay beides zu sein. Und es ist okay auch beides leben zu lassen. Es ist ja ohnehin da.

Und da das bei allen so ist, verbindet uns genau das auch mit allen.