Lebensphasen in der Pension
- vor 2 Tagen
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Nachdem ich vor Kurzem 60 Jahre alt geworden bin, rücken mehr Beiträge zum Thema Alter und Pension in meine Aufmerksamkeit. Denn die Frage nach dem Sinn braucht in jeder Lebensphase wieder eine neue Antwort. Es fallen Dinge weg - neue kommen dazu.
Womit und mit wem bin ich in Beziehung, was füllt meine Tage, wohin geht meine Aufmerksamkeit? Wie kann ich mich auch in diesem Lebensabschnitt lebendig fühlen und mein Leben gut gestalten?
Dieser schöne Vortrag hat mir gut gefallen. Dr. Moynes berichtet sehr schön, wie großartig das erste Jahr der Pension ist - die Freiheit, die Reisen, keine Verpflichtungen und wie sehr man das alles genießen kann.
Und dann..... dann begegnet man der ganzen Zeit, die man hat und fragt sich, was man damit macht. Nur nichts tun und Reisen füllt den Tag auch nicht und es ist schwer daraus Befriedigung zu beziehen.
Wunderbar, was Dr. Moynes und seine Freunde in ihrer Pension auf die Beine gestellt haben. Eine großartige Idee, die man jederzeit übernehmen kann.
Ein gleichaltriger Freund hat mir vor ein paar Wochen davon erzählt, wie er in der Pension einen Club für aktiven Müßiggang gründen möchte. Genau diese Kombination aus Aktivität und Gelassenheit gibt mir ein gutes Gefühl für eine sinnvolle Zukunft im Alter.

















