Dialogkreis zum Thema

"Autonomie und Abhängigkeit"

Wenn Sie sich für diesen Dialogkreis

per mail anmelden, können Sie den

Beitrag gerne bar vor Ort zahlen.

 Markhof, Markhofgasse 19,

1030 Wien

20.- Euro

14. Juni

19h00-21h30

Der Dialogkreis findet im Raum "Colab" statt. Nach dem Eingang bitte die Stiegen in den ersten Stock hinauf gehen.

ÜBER DIALOGKREISE

Im Kreis sitzen heißt: niemand ist größer oder kleiner, wichtiger oder unwichtiger. Jeder hat die gleiche Stimme. Es ist eine uralte Tradition im Kreis zu sitzen und sich auszutauschen. Und das aus gutem Grund. Die Form macht was mit der Kommunikation und dem wie man sich begegnet.

 

Im Zentrum des Kreises ist es leer. Jeder legt etwas in diese Leere. Jeder kann für sich entscheiden, was er hinein legen möchte und was er sich für sich heraus nimmt. Jeder bringt etwas -  und jeder nimmt wieder etwas mit.

EINE ANDERE FORM DES AUSTAUSCHS

 

Reden im Kreis ist eine andere Form der Kommunikation als wir es gewöhnt sind. Es ist kein Diskussionsformat. Es geht nicht darum Recht zu haben, sondern sich allen Perspektiven eines Themas gegenüber zu öffnen und damit zu sein.

 

Alle schauen gemeinsam auf das Thema.  

Wer im Kreis das Wort hat, wird von Niemandem unterbrochen. 

ACHTSAME KOMMUNIKATION

Achtsame Kommunikation übt sich darin zuzuhören und möglichst mit der Wahrnehmung gleichzeitig bei sich und beim Anderen zu bleiben. Beim Zuhören geht es darum andere Perspektiven als die eigene zuzulassen, diese halten zu können und bewußt wahrzunehmen, was das in mir auslöst.

Zum Einüben einer achtsamen Haltung in der Kommunikation sind Dialogkreise ein ideales Format. Im Ablauf des Dialogkreises geht es darum Annahmen und Bewertungen in der Schwebe zu halten, empathisch zu sein, radikale Achtung vor dem anderen zu haben, gleichwertig zu sein, eine lernende und offene Haltung einzunehmen und Kommunikation bewußt zu verlangsamen.

 

Diese achtsame Haltung führt dazu, daß man sich selber, seinen eigenen Haltungen und Vorurteilen sehr bewußt begegnet. Gleichzeitig lotet man in der Gruppe ein Thema in der Tiefe aus.

 

EINE FÜLLE VON PERSPEKTIVEN

Wir sind es gewohnt zu einem Thema "eine" Meinung zu haben. Das ist unser Blick auf das Thema und der bestimmt unser Urteil. Noch immer ist es mir am Ende eines Dialogkreises so gegangen, daß sich mein Blick auf das besprochene Thema sehr geweitet und verändert hat. Zu jedem Thema gibt es viele Perspektiven und es tut gut sie nebeneinander stehen lassen zu können.

 

So erhöhen Dialogkreise unser Bewußtsein in Bezug auf Kommunikation und erweitern die oft engen Grenzen unserer Meinungen zu einem Thema.

 

Anders als bei anderen Formen der Kommunikation gibt es im Dialogkreis keine Leitung. Sobald der Kreis beginnt, sind alle gleichberechtigt, und auch ich habe nur eine Stimme - wie jeder andere auch.