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Atemübungen gegen Angst und Stress Teil 5 - Ausatmen verlängern

  • 27. März
  • 2 Min. Lesezeit

Im vorletzten Teil meiner kleinen Reihe zum Thema Atemübungen möchte ich noch zwei kleine Atemübungen vorstellen, durch die ich gezielt Entspannung verstärke, indem ich das Ausatmen im Vergleich zum Einatmen deutlich verlängere.



Dadurch verschiebe ich meinen Körper über den Atem automatisch in mein parasympathisches Nervensystem. In diesem Teil meines Nervensystems erlebe ich Entspannung und Regeneration. Jedes Ausatmen ist mit einer Entspannung verbunden. Wenn ich lang ausatme, kann ich genau spüren, wann die Entspannung in meinem Körper deutlich spürbar wird. Um diesen spürbaren Shift im Körper geht es, wenn wir wirklich entspannen wollen.


Diese Atemübung eignet sich immer dann, wenn der Stress, in dem ich bin, nicht zu hoch ist. Bin ich in einer starken Anspannung, in hohem Stress, gibt es andere Atemübungen aus dieser Reihe, die für diese Situationen effektiver sind.


Beim Atmen zählen


Eine Methode ist, beim Einatmen bis vier zu zählen und beim Ausatmen bis acht. Dadurch, dass ich bei dieser Methode das Ausatmen doppelt so lang mache, wie das Einatmen, kommt es zu einer schnellen und effektiven Entspannung im Körper und auch emotional komme ich wieder gut zu mir.


Durch ein kleines Loch im Mund ausatmen


Wenn ich durch die Nase einatme und dann aber nur durch ein kleines Loch zwischen den Lippen ausatme, komme ich auf den gleichen Effekt. Bei dieser Methode wird das Ausatmen sehr extrem verlangsamt. Die Entspannung entsteht also schneller und tiefer.



Übung:


Auch bei den heutigen Atemübungen gilt - ausprobieren - was funktioniert für mich, und dabei kann ich immer wahrnehmen, was ich in meinem Körper an Veränderungen spüre, in meinen Gefühlen und in meinen Gedanken. Denn auf allen drei Ebenen passiert Veränderung.


Werde ich mir dieser Ebenen bewusst, während ich die Atemübungen mache, vertieft sich die Entspannung noch mal weiter.

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